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Von Göttingen aus baute man bereits 1855 an einer Verbindungsstrecke mit Kassel. diese Strecke konnte dann zwischen Göt- tingen und Hann. Münden am 08. Mai 1856 eröffnet werden. Diese Strecke führte damals noch über den Ort Dransfeld. Erweitert wurde diese Strecke am 23. September 1856 durch die Hannoverische Staatsbahn dann bis Kassel. Von Göttingen aus baute man 1865 eine weitere Strecke. Diese sollte Göttingen mit dem, in Thüringen liegenden, Eichsfeld verbinden. Diese Strecke verlief über Friedland und Niedergandern nach Arenshausen.. Am 01. August 1867 erreichte dann die hannoverische Staatsbahn Arenshausen wo seit dem 09. Juli 1867 Anschluß durch die Halle - Casseler Eisenbahn nach Heiligenstadt bestand. Somit war eine direkte Führung von Zügen von Göttingen nach Nordhausen möglich geworden. Doch der Bestand dieser Strecke währte nich lange. Be- reits 1884 wurde diese Strecke wieder eingestellt. Heute kann man diese Strecke noch recht gut verfolgen. Die letzte Verbindungs- strecke der Halle - Casseler Eisenbahn wurde am 13. März 1872 zwischen Arenshausen und Hann. Münden gebaut und eröffnet.
Nun klaffte eine Lücke im Eisenbahnnetz zwischen Bebra und Eichenberg. Im Zuge einer Nord - Süd Bahn wollte man diese Lücke so schnell wie möglich schließen. Das erste Teilstück der Strecke wurd am 31. Oktober 1875 zwischen Bebra und Niederhone (heute Eschwege / West) eröffnet. Erst am 15. Mai 1876 konnte das letzte Teilstück von Niederhone über Eichenberg nach Fried- land geschlossen werden. Heute bildet diese Strecke eine wichtige Verbindung von Frankfurt nach Hannover.
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