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KBS 256e (3653) |
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Dreieichbahn |
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Geschichtliche Entwicklung: Nun kam es im Bereich Rödermark zu einer nennenswerten Änderung im Zugverkehr. Waren früher viele Pendler von Dieburg über Offenbach nach Frankfurt gelangt so nutzten sie jetzt die direkte Route über Buchschlag. Daher endeten fast alle Züge der Rodgaubahn dann in Ober Roden obwohl der südlich von Ober Roden gelegene Abschnitt noch zu dieser Strecke gehörte. Dieser Abschnitt von Reinheim nach Ober Roden wurden fortan durch die Züge der Dreieichbahn bedient, da immer mehr Pendler aus dem nördlichen Odenwald nach Frankfurt fuhren und man diesen Fahrgästen möglichst eine direkte Verbindung bieten wollte. Dennoch fuhren noch einige Zugpaare von Reinheim nach Offenbach. Da auch viele Pendler aus dem Opelwerken in Rüsselsheim hier ihren Wohnsitz hatten kam es dann auch zum Einsetzen von zwei Zugpaaren von Dieburg über Buchschlag und Frankfurt (Stadion) nach Rüsselsheim. Dieser Zug nutzte in Frankfurt die Umfahrung des Bahnhofs Frankfurt (Louisa) und fädelte sich in der Höhe des ehemaligen Haltepunkts Frankfurt (Forsthaus) auf die hessische Ludwigsbahn ein. Später fuhren auch noch jeweils zwei Zugpaare von Ober Roden nach Frankfurt (Ost) um auch diese Pendler des hier entstandenen Industriegebiets auch die Strecke zu locken. Diese Züge nutzen die damals nur ein- gleisige Verbindungsbahn von Frankfurt (Louisa) zum Bahnhof Frankfurt (Süd). Diese Strecke wurde mit Eröffnung der S-Bahn nach Darmstadt mit in die neue Strecke integriert und zweigleisig ausgebaut. Im zweiten Weltkrieg kam es auch hier zu Verkehrsminderungen weil immer mehr fahrbares Material an der Front gebraucht wurde. Mit den Angriffen auf das Rhein - Main Gebiet wurden vorrangig die hier zusammenlaufenden Eisenbahnstrecken Ziele. Ganz besonders traf es hier die Main-Neckar Eisenbahn welche eine lebenswich- tige Verbindung von Süd- nach Norddeutschland darstellte. Zum Anderen wurden vermehrt Angriffe auf Frankfurt geflogen. Auch hier traf es wieder einmal die Bahnlinien und den Frankfurter Haupbahnhof. Es war zu jenen Zeiten nur unter Einsatz des eigenen Lebens möglich Frankfurt zu erreichen. Mit Besetzung des Rhein - Main Gebiets war hier der Krieg zu Ende. Nach dem 2. Weltkrieg konnten keine Züge mehr bis Frankfurt verkehren da hier fast das gesamte Eisenbahnetz zerstört war. Dennoch kam es 1946 wieder zur Auf- nahme des Zugverkehrs bis Frankfurt. Genauso wie vor dem Krieg fuhren auch wieder die Pendlerzüge nach Rüsselheim und Frankfurt / Ost, jeweils mit einem Zugpaar. 1974 gliederte der FVV diese Strecke als R11 später als S11 in sein Verbundgebiet ein. Mit Planung der südmainischen S - Bahnstrecken nach Darmstadt und Hanau wurden auch Pläne laut diese Strecke einzustellen und Dreieich durch eine sogenannte S - Bahnausbeulung nach Osten mit zu bedienen. Nachdem die endgültige Planung der S - Bahnstrecke feststand war auch eine Einstellung wieder vom Tisch. Jetzt dachte man sogar über eine Modernisierung der Strecke nach um hier einen S - Bahnähnlichen Anschlussverkehr zu erstellen. Nach Inbetriebnahme der S - Bahn nach Darmstadt begann man mit den Modernisierungsarbeiten an der Strecke. Dies beinhaltete eine grundlegende Sanierung der Trasse mit Rückbau der überzähligen Gleise auf den Bahnhöfen sowie die Modernisierung der Bahnsteige. Nachdem die Modernisierung abgeschlossen war verkehrten jetzt die Züge bereits im Anschluß an die S - Bahn alle 30 Minuten nach Ober Roden und stündlich weiter nach Dieburg. Es entstand in Dreieichenhain auch ein neuer Haltepunkt. (Weibelfeld) Der Güterverkehr war auf diesem Teilstück schwach oder fast gar nicht vorhanden. Später fuhren nur fallweise Übergabezüge nach Ober Roden. Regelmäßigen Güter- verkehr weist das Teilstück Ober Roden Urberach auf wo die RWE ein Umspannwerk unterhält. Zwischen Urberach und Offenthal befindet sich eine Zweigstrecke zum Umspannwerk welche heute noch zum Anliefern von neuen Transformatoren genutzt wird. Diese Züge laufen unsinnigerweise über Dieburg nach Urberach. Durch MORA C der deutschen Bahn fiel der bis dahin gefahrene Güterverkehr der Stillegung zum Opfer. Heute verkehrt aus der Strecke keine Übergabe mehr, mal abgesehen von den alle 2 bis 3 Jahre vorgenommenen Transformatorenübergaben. |
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